Thüringer Ehrenamtsstiftung legt Sonderfonds für Vereine in Not auf

Vorstandsvorsitzender Krätzschmar: Vereine und gemeinnützige Organisationen können jetzt finanzielle Unterstützung bis 4.000 € durch Folgen der Corona-Pandemie beantragen

Nicht wenige Vereine und gemeinnützige Organisationen in Thüringen sind durch die Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Situation geraten.

Allein durch ausgefallene Veranstaltungen fehlen Einnahmen, die sonst für ein Plus in der Vereinskasse sorgten. Hinzu kommen Ungewissheiten bezüglich weiterer Projektförderungen und der Zahlungsfähigkeit der Kommunen.

An dieser Stelle möchte die Thüringer Ehrenamtsstiftung den Vereinen unterstützend zur Seite stehen.

"Auf Beschluss des Thüringer Landtags vom 5. Juni 2020 können wir ab sofort insgesamt 500.000 € vergeben und setzen diese Gelder in einen Sonderfonds für Vereine in Not um", sagt der Vorstandsvorsitzende der Thüringer Ehrenamtsstiftung, Frank Krätzschmar.

"Das Hilfsprogramm zielt auf die Beseitigung einer Existenzbedrohung in Folge finanzieller Engpässe ab dem 28. März 2020 ab“, erläutert Krätzschmar. „Die finanzielle Unterstützung beträgt maximal 4.000 €. Der Sonderfonds für Vereine in Not kann ab sofort in Anspruch genommen werden und ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet", so Krätzschmar weiter.

Antragsberechtigt sind gemeinnützig anerkannte Organisationen, die nicht über hauptamtliches Personal verfügen und die keinen laufenden wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausführen. Die Thüringer Ehrenamtsstiftung übernimmt beispielsweise anteilige Kosten für Miete, Nebenkosten sowie Internet- und Telefongebühren. Sie übernimmt Kosten für Verbrauchsmaterial, Versicherungen und Beiträge in Dachorganisationen. Außerdem erstattet die Ehrenamtsstiftung Kosten für abgesagte Veranstaltungen und Projekte, für Instandhaltungen und für die Öffentlichkeitsarbeit.

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