Hilfshotline der Nebenan.de Stiftung

Die nebenan.de Stiftung hat aus aktuellem Anlass den Tag den Nachbarn umdefiniert – es werden keine Nachbarschaftsfeste am 29.05.2020 stattfinden, sondern ab sofort unkomplizierte Nachbarschaftshilfe mit der Botschaft: JETZT ist Tag der Nachbarn, jetzt müssen wir zusammenstehen und uns gegenseitig helfen.

Die nebenan.de Stiftung hat aus aktuellem Anlass den Tag den Nachbarn umdefiniert – es werden keine Nachbarschaftsfeste am 29.05.2020 stattfinden, sondern ab sofort unkomplizierte Nachbarschaftshilfe mit der Botschaft: JETZT ist Tag der Nachbarn, jetzt müssen wir zusammenstehen und uns gegenseitig helfen. Die Website wurde entsprechend umgebaut. Dort findet man z.B. Aushänge für den Hausflur zum Ausdrucken, um Hilfeangebote und Hilfegesuche in der unmittelbaren Hausgemeinschaft oder Nachbarschaft zu organisieren – immer unter Berücksichtigung der Vorgaben des RKI und des BMG.

Nicht alle Menschen sind online, insbesondere ältere Menschen. Deshalb hat die nebenan.de Stiftung eine kostenfreie Hotline eingerichtet. Unter 0800 866 55 44 kann man auf einem Anrufbeantworter seine Telefonnummer und Postleitzahl angeben und sagen, welche Art von Nachbarschaftshilfe man benötigt, z.B. einen Einkauf, der vor der Tür der Nachbarn abgestellt wird oder ein Telefongespräch, wenn man jemanden zum Reden braucht. All diese Hilfe-Gesuche werden dann automatisch bei http://nebenan.de/  den Nachbarinnen und Nachbarn angezeigt, die sich dort mit ihrem Namen und ihrer Adresse angemeldet haben. Sie können dann einfach auf “Jetzt helfen” klicken und direkt mit dem Hilfesuchenden aus ihrer Nachbarschaft Kontakt aufnehmen. Auch kommunale und gemeinnützige Organisationen können sich beteiligen, Nachbarschaften zu beleben und Engagement zu fördern. In den ersten 24 Stunden gab es 1000 Hilfeanrufe (Samstag auf Sonntag), die in großem Maße über die Plattform gematcht werden konnten. Unterstützer sind die Deutsche Telekom, Boston Consulting Group, und die Länder Berlin und RLP und BaWü. BMFSFJ wird die Aktion kommunikativ begleiten.

Außerdem kann von gemeinnützigen und kommunalen Einrichtungen ab sofort kostenfrei die Kommunikation in die Nachbarschaften genutzt werden.