Herausforderung Ehrenamt - Vor Ort gut vernetzt!

Stadt Römhild - Die 2013 gegründete Einheitsgemeinde, am Fuße der Gleichberge, blickt stolz auf die Gründung des Ehrenamts-Stammtisches Stadt Römhild zurück. Die Initiatoren Selina Dauer (Gleichamberg), Stefan Hammer (Zeilfeld) und David Wiedemann (Westenfeld) hatten die zündende Idee und organisieren regelmäßige Vernetzungstreffen vor Ort.

Stadt Römhild - Die 2013 gegründete Einheitsgemeinde, am Fuße der Gleichberge, blickt stolz auf die Gründung des Ehrenamts-Stammtisches Stadt Römhild zurück. Die Initiatoren Selina Dauer (Gleichamberg), Stefan Hammer (Zeilfeld) und David Wiedemann (Westenfeld) hatten die zündende Idee und organisieren regelmäßige Vernetzungstreffen vor Ort.

Die Erstellung des Kulturentwicklungskonzeptes (LEADER-Programm) der Landkreise Hildburghausen und Sonneberg war der Start für die Gründung des Ehrenamts-Stammtisches, in den 14 Ortsteilen, der Stadt Römhild. Seit 2015 konnten so bereits regelmäßige Stammtischrunden durchgeführt werden. Die 3 Initiatoren sind selbst in Führungspositionen im Ehrenamt tätig, so sind sie immer am aktuellen Geschehen involviert. Zum 10. Ehrenamts-Stammtisch konnte der Sozialforscher aus München, Herr Dr. Gensicke, begrüßt werden, welcher durch eine Umfrage auf den Stammtisch aufmerksam wurde.

Was ist der Ehrenamts-Stammtisch?

Der Ehrenamts-Stammtisch Stadt Römhild ist eine lose Gruppierung, welche von 3 Initiatoren, mindestens 2-mal im Jahr einberufen wird. Vereine, Initiativen und Einzelkämpfer haben so die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und in den Erfahrungsaustausch einzutreten. Die Tagesordnung wird von den Teilnehmern festgelegt und abgestimmt. Jedes Treffen findet in einem anderen Ortsteil statt, so lernt man die Region und die Vereinsgebäude kennen. Durch die Einbeziehung aller Ortsteile entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl, wobei keiner bevorzugt wird. Es hat sich gezeigt, dass viele Vereine und Einzelkämpfer die breiten Möglichkeiten zur Unterstützung nicht kennen. Die Sichtbarkeit von Fördermittel und die Organisation von Lehrgängen vor Ort stehen regelmäßig auf dem Programm. Die Initiative konnte bereits 520 Ehrenämtler/ innen auf entsprechenden Fortbildungen begrüßen. Die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz, sowie Seminare zu den Themen Steuern, Recht und Buchführung sind dabei immer bestens besucht. Durch das gemeinsame Auftreten nach außen, ist auch die ein oder andere politische Stelle aufmerksam geworden und konnte bereits ein Grußwort zu einer der Stammtischrunden halten. Die Anzahl der Teilnehmer ist abhängig von den jeweiligen Themen und pendelt sich zwischen 15 und 65 ein.

Welche Projekte konnten bereits durchgeführt werden?

Das wichtigste Zeichen dieser Initiative ist, dass keiner alleine steht und Ansprechpartner vor Ort präsent sind. Jeder trägt einen Teil für ein funktionierendes Ehrenamt bei. Gerade in der Corona-Zeit ist ein bestehendes Netzwerk von Vorteil. Es geht um die Vermittlung von Kontakten, die Sichtbarkeit der Anträge zur finanziellen Unterstützung, aktuelle Datenbanken der Vereine und Gruppierungen, Vernetzung zu politischen Entscheidungsträgern und das gemeinsame Zusammenstehen bei jeglichen Problemen vor Ort. So konnten bereits unzählige Projekte unterstützt werden. Die Frage der Nachwuchsgewinnung ist dabei sehr wichtig. Es haben sich weitere Ehrenamts-Runden in anderen Orten gebildet, dabei spielt die Bezeichnung eine untergeordnete Rolle.

Wie sieht die Vision  für die Zukunft aus?

Der Ehrenamts-Stammtisch Stadt Römhild wird derzeit auch regional besucht, sodass auch Nachbargemeinden regelmäßig teilnehmen. Die Vision der 3 Initiatoren sind flächendeckende Ehrenamts-Stammtische in Thüringen und Bayern, wobei gerne bei den ersten Schritten geholfen wird (ehrenamt.stadt.roemhild@gmail.com). Gerade der Blick über den Tellerrand hinaus hat für die Zukunft höhere Bedeutung gewonnen und man kann nur miteinander lernen.

Ein herzliches Dankeschön richten die Initiatoren Stefan, Selina & David an Frau Staatssekretärin Tina Beer und ihrem Team aus der Thüringer Staatskanzlei, an das Team der Thüringer Ehrenamtsstiftung, Frau Brigitte Manke und an die Mitarbeiter/ innen der Kreis- und Stadtverwaltungen.